Mit dem Konzept „Bioenergieregion Eifel“ haben die drei benachbarten LEADER-Regionen „Eifel“ in Nordrhein-Westfalen sowie „Bitburg-Prüm“ und „Vulkaneifel“ in Rheinland-Pfalz erfolgreich am Bundeswettbewerb Bioenergie-Regionen teilgenommen. 400.000 Euro stellt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun für den Aufbau eines Bioenergie-Netzwerkes zur Verfügung. Grundlage für die Bewerbung war die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der LEADER-Regionen und der regionalen Akteure unter dem Dach der Zukunftsinitiative Eifel.
Insgesamt hatten sich 210 Regionen mit einer Ideenskizze am Auswahlverfahren des Wettbewerbs beteiligt. Eine unabhängige Fachjury hat aus diesen die Gewinner-Regionen ausgewählt. Insbesondere war von Bedeutung, ob die Umsetzung des jeweiligen Konzeptes regionale Wertschöpfung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien generieren kann. Nunmehr steht fest, dass die Eifel sich durchsetzen konnte und eine von 25 Siegerregionen ist, die Fördermittel für die Umsetzung ihrer Konzepte erhält.
Schwerpunkte des Entwicklungskonzeptes „Bioenergie Eifel“ sind die Entwicklung von regionalen Wertschöpfungspartnerschaften in den Bereichen Energieholz, Biogaseffizienz und Biomassehöfen sowie die Vernetzung der lokalen Akteure der Eifel. Die langfristige Vision ist der Umbau der Energieversorgung in der Mittelgebirgsregion Eifel auf erneuerbare Energien. Daher sollen die Aktivitäten in ein Gesamtkonzept zum Klimaschutz sowie zum Stoff- und Ressourcenmanagement in der Eifel eingebettet werden.
„Die Preisträger haben mit ihren Konzepten gezeigt, wie man beispielhaft die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe voranbringen kann. Energie aus der Region für die Region ist das Grundkonzept. Mit dem Anstoß für nachhaltige Bioenergie-Strukturen wird der Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten und Wirtschaftskreisläufe unterstützt.“, sagte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner; anlässlich der Juryentscheidung in Berlin.
Hubert Breuer, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath und Vorsitzender der Lokalen LEADER-Aktionsgruppe (LAG) „Eifel“ hob die hervorragende gebietsübergreifende Zusammenarbeit der Lokalen Aktionsgruppen über die Landesgrenze hinaus hervor: „Kommunen, Landkreise, Verbände und Unternehmen, insgesamt über 50 Akteure, haben bei der Erstellung der Bewerbung vorbildlich zusammengearbeitet.“
Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb bei der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe:
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