Lebensmittelläden in Dörfern sind Lebens-Mittelpunkte. Schließt der letzte Laden im Ort, geht eine Begegnungsstätte verloren. Im harten Wettbewerb sinken die Chancen des wirtschaftlichen Erfolgs. Meist finden sich keine Nachfolger und Investoren.
Neue Modelle gemeinschaftlich betriebener Läden und Dienstleistungszentren können die Versorgung in Dörfern sichern. Dafür ist ein großer Einsatz Engagierter und die umfassende Unterstützung der Dorfbevölkerung nötig. Nimmt die Dorfgemeinschaft die Nahversorgung selbst in die Hand, sichert sie mehr als die Einkäufe: Sie schafft eine Grundlage für die Zukunft des Dorfes.
Abgestimmt auf den Bedarf der LEADER-Region Eifel und die aktuelle "LEADER-Nahversorgungsinitiative" bot das Zentrum für Ländliche Entwicklung beim Nordrhein-Westfälischen Umweltministerium in Zusammenarbeit mit der LEADER-Region eine hochinteressante Informations- und Austauschmöglichkeit im Rahmen einer Fachtagung in Mechernich-Kommern am 21.07.2011. Rund 50 Interessierte aus der LEADER-Region, dem weiteren NRW, aber auch aus Niedersachsen nutzten diese Gelegenheit.
Die Veranstaltung zeigte erfolgreiche Beispiele bürgerschaftlich betriebener Dorfläden und Nahversorgungsinitiativen in Nordrhein-Westfalen, die in den letzten Jahren gegründet worden sind.
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