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Neues Wegenetz der Gemeinde Dahlem - durch Umweltministerium gefördert

30.04.2018

Im Rahmen des NRW-Programms Ländlicher Raum 2014-2020 ist es u.a. möglich ländliche Wegenetzkonzepte gefördert zu bekommen. Die Gemeinde Dahlem hat hier bereits Fördermittel in Anspruch genommen.

Weitere Informationen zur Fördrung erhalten sie unter:

https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/laendliche-raeume/laendliche-wegenetze/

 

Dahlem: die Gemeinde Dahlem unterhält ein weit verzweigtes Netz von Wirtschaftswegen, insgesamt sind sie rund 250 Kilometer lang.

Die meisten dieser Wege erfüllen gleich mehrere Funktionen: Sie erschließen zum Beispiel land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, führen zu einzelnen Gehöften oder Windkraftanlagen und werden von Radfahrern und Wanderern genutzt.

Doch so ein großes Netz verursacht auch erhebliche Kosten. Denn landwirtschaftliche Fahrzeuge werden immer größer und schwerer, die Schäden an den Wegen infolgedessen immer größer. Noch teurer wird es, wenn die Wege über Brücken führen: Zum Netz in der Gemeinde Dahlem gehören immerhin 56 Brückenbauwerke, die ebenfalls regelmäßig überprüft und gegebenenfalls saniert werden müssen.

Um Kosten einzusparen, stellt die Gemeinde zurzeit ein Wegenetzkonzept auf. Kosteneinsparungen sollen einerseits durch den Wegfall nicht mehr benötigter Wege erzielt werden, andererseits aber auch durch den Ausbau besonders stark beanspruchter Verbindungen.

Mit der Ausarbeitung des Konzeptes wurde das Kaller Planungsbüro PE Becker beauftragt. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Treffen, zum Beispiel mit den einheimischen Landwirten, um die Wünsche der Betroffenen zu berücksichtigen.

Abstufung zu Fuß- und Radwegen

Den Abschlussbericht trug im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung Bauingenieur Michael Lorse von PE Becker vor. Die Planer hatten die gesamten Wege in verschiedene Klassen eingeteilt. Ausschlaggebend dafür waren sowohl die Verkehrsbelastung als auch die Art der Nutzung. Berücksichtigt wurden ebenfalls die Ausbauart und der Zustand der Wege. Insgesamt neun verschiedene Kategorien stellte Lorse vor.

Die allermeisten Wege, nämlich 33,9 Prozent, gehören zur Kategorie E, dies sind Wege mit untergeordneter Erschließungsfunktion. In dieser Kategorie soll es auch die meisten Änderungen geben: ein Teil soll zu höherwertigen Wegen ausgebaut, ein anderer Teil zu reinen Fuß- und Radwegen abgestuft werden.

Ausgebaut werden soll auf jeden Fall die sogenannte Milchstraße. Dabei handelt es sich um einen stark befahrenen Wirtschaftsweg, der parallel zur B 51 von Dahlem nach Baasem führt. An der Milchstraße liegen einige Aussiedlerhöfe sowie große Grünlandflächen. Ganz wegfallen können hingegen einige kleinere Wegabschnitte.

Die Kosten für die Aufstellung des Konzeptes betrugen 57 162 Euro, die Gemeinde erhielt dazu vom NRW-Umweltministerium einen Zuschuss von 75 Prozent der Nettokosten, also gut 36 000 Euro. Diese Kosten wirken auf den ersten Blick ziemlich hoch. Wie Bürgermeister Jan Lembach (CDU) auf Nachfrage erläuterte, gehört zu dem Auftrag zum Beispiel auch die Erstellung digitaler Karten, die künftig für Planungszwecke genutzt werden können.

Der Gemeinderat genehmigte das Konzept einstimmig. Es soll demnächst auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht werden.
Quelle: https://www.ksta.de/28825268 ©2018

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