Der in der Nordeifel gelegene Hürtgenwald war gegen Ende des zweiten Weltkrieges Schauplatz schwerer Kämpfe. Nach dem Krieg errichtete Kriegsgräberstätten, Gedenksteine, Kreuze, Tafeln und künstlerische Objekte bilden dort heute eine in der Bundesrepublik einzigartige Erinnerungslandschaft. Seit vielen Jahren steht diese jedoch auch in der Kritik. Insbesondere die Verengung
auf das militärische Geschehen sowie die Ausblendung wesentlicher Aspekte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft werden den Akteuren vor Ort vorgeworfen. Es bestehen bis heute Diskussionen und Konflikte über den zeitgemäßen und angemessenen Umgang mit der Geschichte des Ortes.
Daher gilt es, die Thematik aufzuarbeiten und zugleich eine Erinnerungskultur in Hürtgenwald zu etablieren, die alle Altersklassen anspricht. Insbesondere in der heutigen Zeit, wo leider wieder Kriege auf der Welt stattfinden und nur noch wenige Zeitzeugen der schrecklichen Kämpfe des zweiten Weltkrieges am Leben sind, ist es wichtiger denn je, die Jugend für dieses Thema zu sensibilisieren.
Dies setzt die Einbindung externer Experten voraus. Denn die Etablierung einer professionellen Erinnerungskultur lässt sich allein mit fachfremdem Verwaltungspersonal und engagierten ehrenamtlich Tätigen nicht bewerkstelligen. Hier knüpft das beantragte Vorhaben über die Projektlaufzeit von drei Jahren an.
Projektträger: Gemeinde Hürtgenwald und Kreis Düren
Nehmen Sie
Nicolas Gath M.A. Regionalmanager Geschäftsführer
Lea Schenkelberg M.Sc. Ko-Regionalmanagerin
Susanne Graul


